#1 Verhalten bei Panikattacken von Tinchen 25.02.2006 21:55

Wichtig : Das geschriebene ersetzt keine Therapie !
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Die 10 Panik Bekämpfungs Regeln

1. Denken Sie daran,daß Panik eine normale Körperreaktion ist, nur übertrieben.


2. Panik ist nicht schädlich oder gefährlich, nur sehr unangenehm.


3. Achten Sie darauf , was gerade hier und jetzt passiert, nicht auf das,was Sie fürchten, was passieren könnte.


4. Konzentrieren Sie sich darauf,was Sie hören, sehen und riechen können, nicht aber auf Ihre Körperempfindungen.


5. Verschlimmern Sie die Angst nicht durch angsterzeugende Gedanken.


6. Warten Sie ab und lassen Sie der Angst Zeit, von selbst zu vergehen.Bekämpfen Sie sie nicht und laufen Sie nicht vor ihr davon.


7. Denken Sie daran, daß jedes Auftreten von Angst eine gute Gelegenheit ist ,Fortschritte zu machen.


8. Atmen Sie ruhig und langsam, aber nicht zu tief.


9. Wenn Sie bereit sind, mit dem weiterzumachen, was Sie eigentlich tun wollten, fangen Sie langsam und besonnen an. Es ist nicht nötig sich zu beeilen.


10. Erzählen Sie jemanden von dem, was Sie gerade erlebt haben

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Regeln für das Selbstgespräch

1. Meine Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Streßreaktionen.

2. Angstreaktionen sind nicht schädlich für meine Gesundheit.

3. Meine Angstreaktionen sollte ich nicht noch durch furchterregende Phantasievorstellungen verstärken.

4. Ich bleibe trotz meiner Panikgefühle in der Realität , ich beobachte und beschreibe mir selbst , was wirklich geschieht.

5. Ich warte in der Situation ,bis die Angst vorübergeht.

6. Ich beobachte , wann und wie die Angst vpn alleine wieder abnimmt.

7. Ich muss mir selbst eine Chance geben, Fortschritte zu machen : Vermeide nicht !

8. Wenn ich übe , führe ich die Übung bis zum Abschluß durch.

9. Ich kann stolz auf meine bisherigen Bemühungen sein und erkenne auch kleine Erfolge an.

10. Ich muß mir selbst Zeit geben.

#2 RE: Verhalten bei Panikattacken von Tinchen 25.02.2006 21:55

Verhalten bei einer Panikattacke

Folgende Hinweise können vielleicht bei einer Panik hilfreich sein oder sogar eine Attacke verhindern:

Wissen: Eine Panikattacke ist zwar eine stark übertriebene, aber an sich ganz natürliche Körperreaktion. Eine Panikattacke ist weder gefährlich noch schädlich für den Körper, nur sehr unangenehm. Je mehr Angst sie vor einer Attacke haben, umso eher kommt sie, weil ängstliche Gedanken den Körper in Anspannung versetzen. Stellen sie sich einfach vor, dass die Panik ein Alarmsignal ist, welches fälschlicherweise losgegangen ist, weil sie im Moment unter Anspannung sind. Wenn ihr Arzt ihnen also versichert hat, dass keine körperliche Krankheit zugrunde liegt, kann ihnen nichts passieren. Sie werden nicht verrückt oder gar st*rb*n.

Ablenken: Achten sie darauf, was hier und jetzt passiert, nicht auf das, was sie befürchten, was passieren könnte. Konzentrieren sie sich auf die Umgebung, nicht auf ihre Körperempfindungen. Versuchen sie sich abzulenken.

Loslassen: Versuchen sie, die Angst zu akzeptieren, statt sie zu bekämpfen. Manchmal lässt sich eine Attacke vermeiden, wenn man zu ihr sagt: "Ja, komm nur, ich bin bereit!" Stellen sie sich vor, die Angst sei eine Energie, die durch sie hindurch fliessen will. Oben zum Kopf herein und unten zu den Füssen hinaus. Machen sie alle "Schleusen" auf und lassen sie die Energie ungehindert hindurch fliessen. Lernen und machen sie Entspannungsübungen.

Hilfe suchen: Wenn sie es schaffen, versuchen sie ein Gespräch mit jemandem anzufangen. Das lenkt ab und kann Sicherheit geben. Rufen sie jemanden an.

#3 RE: Verhalten bei Panikattacken von Tinchen 25.02.2006 21:56

Vielen Menschen mit Panikattacken ist es äusserst unangenehm, wenn sich eine Attacke ankündigt. Sie möchten auf gar keinen Fall auffallen oder in eine peinliche Situation geraten. Dieses Verhalten macht eine Panikattacke aber nur noch schlimmer. Versuchen sie einmal, ob ihnen einer der folgenden Sprüche in einer solchen Situation Erleichterung verschaffen kann.

Sagen sie zu sich selbst:


-Na und, dann st*rbe ich jetzt halt. Am besten gleich 10 x hintereinander!

-Jawoll, jetzt kippe ich hier mitten auf der Straße um. Genau so mache ich es!

-Ich ersticke jetzt hier mitten im Kino. Ich werde nach Luft schnappen und alle werden auf mich gucken und ich werde ihnen eine schönere Vorstellung liefern als dieser blöde Film!

Es geht darum, dass man sich ganz fest genau das sagt, was man als Schlimmstes befürchtet. Aber dies in einer lächerlichen Weise sagt. Trotzdem fest entschlossen.

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